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Die Lage in Bremen

Bundesrecht setzt den Rahmen, Landesrecht konkretisiert, Kommunen vollziehen — hier angewandt auf Bremen.

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Als Eigentümer die ganze Wohnung über Airbnb in Bremen

Das geht
• Hier gilt eine Zweckentfremdungssatzung. Ob und unter welchen Bedingungen du kurzzeitvermieten darfst, regelt diese Satzung — Anzeige (für Leerstand: Genehmigung) und eine etwaige Registrierung daher vor der Vermietung direkt bei der Gemeinde klären.
Beachten
• Die EU-Verordnung 2024/1028 (seit 20. Mai 2026) verpflichtet Plattformen wie Airbnb und Booking, Buchungsdaten an die Behörden zu übermitteln — das greift aber nur in Gebieten, die ein Registrierungsverfahren eingeführt haben (Art. 9 Abs. 1 i. V. m. Art. 13 Abs. 1 lit. b VO (EU) 2024/1028; die Datenübermittlung setzt eine Registriereinheit voraus). Eine eigene Registriernummer im Inserat brauchst du entsprechend nur dort, wo deine Gemeinde oder dein Land ein solches Verfahren eingeführt hat (z. B. NRW Wohnraum-Identitätsnummer, Hamburg Wohnraumschutznummer, Bayern Art. 2a ZwEWG). • Besondere Beherbergungs-Meldepflicht nach §§ 29–30 BMG — seit 1.1.2025 nur noch für Gäste ohne deutsche Staatsangehörigkeit. • Nimm die Anzeigepflicht für Ferienwohnung/Fremdenbeherbergung ernst — Verstöße gegen sie trifft derselbe Bußgeldrahmen bis 100.000 Euro (§ 7 BremWoSchG). • Mieteinnahmen sind einkommensteuerpflichtig und beim Finanzamt anzugeben. • Plane die Bremer City Tax (Tourismusabgabe) ein: 5,5 Prozent des Netto-Übernachtungsentgelts (ohne Umsatzsteuer) — sie gilt auch für private Kurzzeitvermietung über Airbnb.
Achtung
• Bußgeld bis zu 100.000 Euro für Zweckentfremdung von Wohnraum ohne Genehmigung (§ 7 BremWoSchG).
To Do (2)

Welche Gesetze gelten?

Bundesrecht setzt den Rahmen, Landesrecht konkretisiert, Kommunen vollziehen.

Stadtdaten zuletzt geprüft: 2.7.2026